Die Beziehung zu dir selbst:
innere Verbindung, Selbstwert und bewusstes Wachstum
Die Antwort suchen wir fast immer im Außen. Wir analysieren Konflikte, hinterfragen das Verhalten anderer oder fragen uns, was wir hätten anders machen können.
Dabei übersehen wir die eigentliche Frage: Wie steht es um die Beziehung zu uns selbst?
Denn bevor wir verstehen können, wie wir lieben, müssen wir verstehen, wie wir mit uns selbst sind.
Auf dieser Seite erfährst du, was mit der Beziehung zu dir selbst wirklich gemeint ist, warum sie die Grundlage für alle anderen bildet und wie du deine innere Verbindung wieder stärken kannst.
Außerdem findest du an vielen Stellen weiterführende Artikel, wenn du einzelne Themen noch tiefer erkunden möchtest.
Was du hier findest:
Was mit "Beziehung zu dir selbst" wirklich gemeint ist
Die Beziehung zu dir selbst beschreibt, wie du über dich denkst, wie du dich innerlich behandelst und wie du mit dir selbst umgehst.
Während wir den Umgang mit Partner:innen oder Freund:innen hinterfragen, machen wir das mit uns selbst selten. Wir reflektieren selten, wie wir über uns denken oder mit uns umgehen. Deswegen läuft die Beziehung zu uns selbst oft unbewusst ab.
Wie siehst du dich selbst?
Dein Selbstbild bestimmt, wie du dich selbst siehst und was du dir selbst erlaubst. Da dein Blickwinkel durch deine Kindheit und deine Erfahrungen geprägt ist, ist dein Selbstbild oft limitiert und entspricht nicht dem, wie du eigentlich tief in dir bist.
Kannst du dich so annehmen, wie du bist?
Selbstakzeptanz ist eine Fähigkeit, die die wenigsten von uns beherrschen. Wir sind in eine Welt geboren, in der es um Leistung und Anpassung geht. Passt du nicht rein, bist du ein:e Außenseiter:in. Und so beginnen wir bereits früh, uns selbst zu optimieren und anzupassen, und vergessen, dass wir eigentlich perfekt so sind, wie wir auf die Erde kamen.
Wie gut kümmerst du dich um dich?
Selbstfürsorge fällt uns meistens noch schwerer, als die Fürsorge für andere Menschen. Ganz oft schauen wir zunächst, wie es den Menschen in unserem Umfeld geht und wie wir ihnen helfen können, bevor wir bei uns selbst schauen. Dort schauen wir oft erst, wenn es bereits zu spät ist und wir mit unseren Kräften bereits am Ende sind.
Wie sprichst du innerlich mit dir selbst?
Auch unser innerer Dialog läuft meistens unbewusst ab. Dabei bestimmt er, was wir über uns selbst zu glauben meinen und wie wir letztlich darauf basierend mit uns selbst umgehen. Wie wir über uns selbst denken und mit uns selbst kommunizieren entscheidet darüber, was wir uns selbst erlauben und wie sich unser Leben gestaltet und entfaltet.
Warum die Beziehung zu dir selbst die Grundlage aller anderen Beziehungen ist
Hast du zu dir selbst keine stabile und sichere Beziehung, werden die Beziehungen zu anderen Menschen vermutlich von ähnlicher Instabilität und ähnlichen Unsicherheiten geprägt sein. Alles, was du in dir fühlst, trägst du automatisch nach Außen. Denn du kannst in deinen Beziehungen nur das zurückbekommen, was du dir auch selbst erlaubst. Solange du deine Beziehung zu dir selbst also ignorierst, werden dir im Außen immer und immer wieder die gleichen Themen und Herausforderungen begegnen. Eine gute Beziehung zu dir selbst ist der Schlüssel für erfüllte Partnerschaften.
Warum das Außen das Innen spiegelt
Das Gesetz der Anziehung besagt, dass wir im Außen das anziehen, was wir selbst aussenden. Und auch wenn dieses Konzept nicht wissenschaftlich belegt ist, zeigt die Psychologie, dass unsere innere Haltung beeinflusst, wie wir Situationen wahrnehmen und darauf reagieren. Sie entscheidet, ob wir im Außen die Chancen erkennen, die sich uns bieten, oder ob wir uns selbst limitieren und entsprechend Chancen gar nicht erst wahrnehmen. Auch für Beziehungen gilt hier: Was erlauben wir uns selbst und somit im Außen auch in Beziehungen?
Was es mit den Projektionen auf sich hat
Worte und Taten von unserem Gegenüber passieren einen Filter bei uns, der sich aus sämtlichen Erfahrungen und Prägungen gebildet hat. Haben wir selbst bestimmte Erfahrungen gemacht, erwarten wir automatisch vom Gegenüber, dass dasselbe wieder passiert, und werten die Worte und Taten manchmal anders, als sie vielleicht gemeint waren. Es liegt also an uns, unsere eigenen Filter zu "reinigen", damit die Botschaft ohne Fehlermeldung bei uns ankommen kann.
Was Verantwortung mit der Beziehung zu dir selbst zu tun hat
Verantwortung beginnt bei dir. Indem du dich selbst zuerst wählst, deine Bedürfnisse und Grenzen kommunizierst und Entscheidungen triffst, übernimmst du für dich Verantwortung. Du suchst die Fehler nicht im Außen und machst niemanden dafür verantwortlich, wie du dich fühlst. Stattdessen stehst du für dich selbst ein und stärkst gleichzeitig die Beziehung zu dir selbst.
Mehr dazu: Verantwortung beginnt bei dir.
Was passiert, wenn du die Verbindung zu dir selbst verlierst
Wenn du die Verbindung zu dir selbst verlierst, verlierst du deine Erdung, dein Wissen darüber, wer du eigentlich bist, und damit deine Authentizität. Und nur wenn du authentisch bist, kannst du die Menschen in dein Leben ziehen, die wirklich und wahrhaftig für dich da sind und dich auf deinem Weg weiterbringen.
Die innere Verbindung zu dir selbst wiederfinden
Von klein auf werden uns unsere Gefühle abgesprochen, wird entgegen unserer Bedürfnisse gehandelt und versucht, uns ins System zu pressen. Eigentlich kein Wunder, wenn wir dabei die Verbindung zu uns selbst verlieren. Immerhin lernen wir nicht, wie es ist, auf die eigenen Bedürfnisse zu hören und diese einzufordern, oder wer wir eigentlich wirklich sind – jenseits davon, wie wir für andere zu sein haben, um nicht "negativ" aufzufallen.
Woran du merkst, dass du den Kontakt zu dir selbst verloren hast
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wenn du nur noch am Leisten bist
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wenn du gestresst von einem Termin zum nächsten rennst
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wenn du nicht mehr deiner Freude folgst und vielleicht nicht mal mehr weißt, was dir Freude bereitet
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wenn du nur noch für andere da bist, aber keine Sekunde an dich selbst denkst
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wenn du ständig erschöpft und müde bist
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wenn dein Körper dir ganz klar sagt, dass es reicht, und du ihn trotzdem ignorierst
Woran ich gemerkt habe, dass ich mich selbst verloren habe, kannst du hier lesen: Mama werden und sich selbst verlieren – wie die Geburt unseres Kindes zu meiner eigenen wurde
Warum Stille, Reflexion und Selbstwahrnehmung so wichtig sind
Unser Alltag ist meist stressig, geprägt von Verpflichtungen und darauf ausgelegt, möglichst viel zu leisten. Wir sind dabei oft nur noch im Außen unterwegs und in all dem Lärm hören wir unsere eigene Stimme nicht mehr. Stille ist für uns wichtig, um uns selbst wieder zu hören. Um zu fühlen, was wir eigentlich wirklich brauchen, und wo wir vielleicht falsch abgebogen sind. Nur in der Reflexion können wir erkennen, was falsch läuft, und nur, wenn wir uns selbst wieder wahrnehmen können, können wir bewusst wieder die richtige Richtung einschlagen.
Warum Ehrlichkeit mit sich selbst der erste Schritt ist
Oft ist es gar nicht so leicht, sich selbst einzugestehen, dass wir an einem Punkt gelandet sind, wo wir gar nicht hinwollten. Hier ist Ehrlichkeit mit sich selbst der erste und essentielle Schritt, selbst wenn er vielleicht wehtut, weil man sich eingestehen muss, blind durchs Leben gegangen zu sein. Nur wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, können wir ein Bewusstsein für das Hier und Jetzt entwickeln und daraus Veränderungen anstoßen.
Kleine Schritte, um wieder in Verbindung mit dir selbst zu kommen
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Timeslots im Terminkalender reservieren nur für dich
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Erdung, Waldbaden, barfuß laufen, Sonne tanken, im Regen tanzen
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bewusst in die Stille gehen – sei es in der Meditation, beim Journaling oder kreativen Tun
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neue Hobbys austesten
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öfters Nein sagen, wenn du etwas nicht fühlst
Bewusstwerdung als Schlüssel: dich selbst verstehen lernen
Bewusstwerdung ist der Schlüssel für die Rückverbindung mit dir selbst. Denn, wenn du dich selbst verstehst, wenn du weißt, wie du tickst, was du willst und wer du bist, kannst du leichter in die Verbindung zu dir selbst gehen. Doch dich selbst zu verstehen will gelernt sein. Das Gute ist, dass wir all das wiedererlernen können, auch wenn wir es früh in unserem Leben verlernt haben.
Was Bewusstwerdung bedeutet – jenseits von Selbstoptimierung
Bewusstwerdung bedeutet nicht, sämtliche "Mängel" aufzudecken und zu optimieren oder zu vertuschen. Vielmehr bedeutet Bewusstwerdung, deine Stärken und Schwächen und deine Lichtseiten und Schatten zu entdecken und sie zu integrieren. Denn vermeintliche Schwächen oder Schatten müssen nicht "weggemacht" werden. Sie dürfen erkannt und in Licht verwandelt werden, da auch sie ein Geschenk beinhalten.
Was dein Kind damit zu tun hat, kannst du hier nachlesen: Was das Verhalten deines Kindes mit dir zu tun hat – dein Kind als Spiegel
Warum wir Systeme wie Human Design, Astrologie und co. so lieben
Systeme wie die Astrologie oder Human Design können uns als Leitfaden und Stütze dienen. Zu Beginn unserer Reise zu uns selbst, kann es überfordernd sein, weil man nicht weiß, wo man beginnen soll. Die Astrologie oder Human Design können da unterstützen und die ersten Puzzleteile liefern. Sie können Aha-Momente schenken und so motivieren, tiefer zu blicken.
Wie dir Human Design helfen kann
Human Design ist ein Bewusstwerdungstool, das die Astrologie, die Chakrenlehre, I-Ging und die Kabbalah mit modernen Wissenschaften wie die Epigenetik und die Quantenphysik verbindet. Wie bei der Astrologie werden die Charts auf Basis der Geburtsdaten berechnet und liefern Erkenntnisse darüber, wie die persönliche Energie eigentlich wirklich funktioniert. Human Design kann dir dabei helfen, zurück in deine Intuition zu finden, und zu wissen, wie man korrekt Entscheidungen trifft, gibt jede Menge Sicherheit. Viele Menschen nutzen solche Systeme als Inspiration oder Reflexionshilfe.
Warum die Systeme keine Selbstverantwortung ersetzen
Vorsichtig darf man sein, wenn man anfängt, sich in Schubladen stecken zu lassen und es sich dort bequem macht. Human Design oder andere Systeme sollten nie eine Ausrede sein, warum etwas nicht geht, und auch keine Einschränkung, dass etwas nicht möglich ist. Es ist deine eigene Verantwortung, deine Träume wahr werden zu lassen, und auch solche Systeme können dich nicht daran hindern, wenn du etwas wirklich fühlst.
Auf die Signale deines Körpers hören
Neben Geist und Seele ist es ebenfalls wichtig, den Körper mit auf die Reise zu nehmen. Unser Körper trägt so viel Weisheit in sich, die wir gerne ignorieren. Dabei könnten wir sehr viel früher korrekte Entscheidungen treffen, würden wir ihm besser zuhören und seine Symptome nicht als Feinde, sondern als Chancen betrachten.
Warum wir oft gar keine Verbindung zu unserem Körper haben
Zu unserem Körper haben wir oft eine gestörte oder gar keine Verbindung. Bereits als Kind oder spätestens als Jugendliche wird uns vermittelt, dass unser Körper bestimmten Idealen zu entsprechen hat. Wir versuchen, uns anzupassen und zu optimieren und verlieren dabei die Verbindung zu ihm. Wir sind. nicht mehr authentisch und wollen einen anderen Körper haben, als er uns von Mutter Natur gegeben wurde.
Warum es so wertvoll ist, unserem Körper zuzuhören
Unser Körper ist unser Frühwarnsystem. Stimmt etwas in unserem Leben nicht, seien es Stress, emotionale Blockaden oder falsche Entscheidungen, werden wir es als erstes in unserem Körper wahrnehmen. Es beginnt oft subtil mit Verspannungen oder Unwohlsein. Ignorieren wir die Zeichen, können sich daraus aber ernsthafte Erkrankungen entwickeln. Umso wichtiger, nicht erst die lauten Warnsignale zu verstehen.
Die Rolle des Nervensystems
Unser Nervensystem verarbeitet ständig Eindrücke aus unserer Umwelt und unserem Inneren und steuert, wie wir denken, fühlen und handeln – oft unbewusst. Fühlen wir uns sicher, kann unser Nervensystem entspannen. Fühlen wir uns überfordert, schaltet es in einen Stressmodus.
Gerät das Nervensystem aus dem Gleichgewicht, zeigt sich das oft durch innere Unruhe, Anspannung oder Erschöpfung. Deshalb lohnt es sich, dein Nervemsysten, bewusst wahrzunehmen und wieder mehr mit ihm in Verbindung zu kommen.
Wie wir wieder eine bessere Verbindung zu unserem Körper aufbauen können
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Tagebuch über körperliche Symptome UND emotionale und mentale Situation führen
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dem Körper genügend Nährstoffe zuführen, um ihn zu stabilisieren
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ihn wieder fühlen lernen – zum Beispiel beim Sport
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in ruhigen Momenten bewusst den Körper spüren
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uns mit unseren Schönheitsidealen auseinandersetzen
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uns bewusst machen, wie wir über unseren Körper denken
Energiearbeit – was man darunter wirklich versteht
Energiearbeit wird oft as Hokuspokus abgetan. Dabei geht es hier primär darum, dich wieder mit dir selbst zu verbinden, deine Selbstheilungskräfte zu aktivieren und deine natürliche Intuition zu stärken. Denn diese innere Weisheit tragen wir alle in uns – wir haben nur gelernt, sie zu ignorieren. Viele Menschen erleben Energiearbeit ganz praktisch über Achtsamkeit, Atem oder Körperwahrnehmung.
Was mit "Energie" im persönlichen Wachstum gemeint ist
Im Rahmen des persönlichen Wachstums und der persönlichen Weiterentwicklung geht es vor allem um unsere Intuition, unsere Ausstrahlung und unsere Emotionen – im Grunde um all das, was nicht sichtbar ist. Indem wir mit unserem Inneren arbeiten und uns wieder mit uns und unserer inneren Weisheit verbinden, können wir unsere Ausstrahlung verändern und dadurch wiederum das, was wir in unser Leben ziehen.
Emotionen und innere Blockaden
Auch Emotionen sind Energie: Emotion = Energy in Motion. Emotionen sind für uns alle greifbar, da wir sie tagtäglich erleben. Was wir aber gerne mit Emotionen machen, ist, dass wir sie wegdrücken und nicht fühlen wollen, weil es sich herausfordernd anfühlt und wir uns womöglich mit unseren Schattenseiten beschäftigen müssten. Die Folge ist dann, dass die Emotionen in uns weggesperrt werden und wir innere Blockaden entwickeln.
Welche Tools in der Energiearbeit unterstützen können
Es gibt viele verschiedene Ansätze in der Energiearbeit – von körperbasierten Methoden über Breath Work bis hin zu frequenzbasierten Tools. Was sie alle gemeinsam haben: Sie setzen nicht an den Symptomen an, sondern an der Ursache. Sie laden uns ein, tiefer zu schauen – unter die Oberfläche dessen, was wir bewusst wahrnehmen. Welcher Ansatz für dich der richtige ist, ist sehr individuell. Entscheidend ist nicht die Methode, sondern die Bereitschaft.
Achtsamkeit, Atem und Präsenz
Die einfachste Art der Energiearbeit für und mit uns selbst ist, wieder präsenter mit uns selbst zu sein. Indem wir im Hier und Jetzt FÜHLEN und SIND, können wir sehr klar unsere eigene Energie wahrnehmen und auch shiften. Wir können uns mit unserem Atem ins Hier und Jetzt versetzen und die bewusste Achtsamkeit kann uns dabei helfen, wieder feinfühliger mit uns selbst zu werden.
Selbstwert entwickeln aus innerer Verbindung
Selbstwert ist etwas, das bereits in unserer Kindheit geprägt wird, oft basierend auf Überzeugungen und Leistungen. Abhängig davon, ob wir primär Zuspruch oder Ablehnung erfahren, kann sich unser Selbstwert unterschiedlich ausprägen. Wir entwickeln Glaubenssätze, die künftig unser gesamtes Leben prägen. Im Erwachsenenalter zeigt sich der Selbstwert oft in der Beziehung zu sich selbst, zum Geld und in Beziehungen zu anderen.
Der Unterschied zwischen Selbstwert und Selbstliebe
Unsere innere Bewertung des eigenen Wertes – geknüpft an Glaubenssätze wie "Ich bin wertvoll" vs. "Ich bin nicht (gut) genug." – definiert unseren Selbstwert. Selbstliebe hingegen ist das aktive Annehmen von sich selbst und die Fürsorge sich selbst gegenüber. Während der Selbstwert also das Fundament bildet, ist die Selbstliebe das, was daraus resultiert.
Warum Selbstwert nicht durch Leistung entsteht
Selbstwert entsteht nicht durch Leistung, sondern durch Prägung. Selbst wenn wir versuchen, unseren vielleicht gestörten Selbstwert zu erhöhen, indem wir Leistung erbringen, wird dies tief in uns nicht die Überzeugung über uns selbst verändern. Erst wenn wir tiefer blicken und die Ursachen unseres Selbstwertes identifizieren, können wir Sicherheit in uns statt im Außen finden.
Wie innere Sicherheit wächst
Innere Sicherheit entsteht, indem wir unsere Ängste aufdecken, sie bewusst wahr- und annehmen und integrieren. Ist eine Angst nicht mehr präsent, kann unser Nervensystem runterfahren. Es ist also wichtig, hinter die Symptome zu blicken und die Ursachen zu erkennen. Nur so, können wir unsere Ängste verstehen und sie transformieren.
Schritte zu einem stabileren Selbstwert
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Nervensystem regulieren
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Ursachen statt Symptome erkennen
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Sicherheit im Innen statt im Außen suchen
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Prägungen aus der Kindheit und Jugend verstehen
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Ängste bewusst wahrnehmen und annehmen
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Glaubenssätze transformieren
Bewusstes Wachstum: Entwicklung statt Optimierung
Bewusstes Wachstum bedeutet, sich zu entwickeln statt zu optimieren. Ziel ist es, Schicht für Schicht von uns wieder abzutragen, die wir im Laufe unseres Lebens angenommen haben, bis wir zu unserem Kern zurück gelangen. Diese Schichten haben wir uns angeeignet, um dazuzugehören, als wir uns angepasst oder verstellt haben, weil wir keine Ablehnung erfahren wollten.
Warum persönliches Wachstum kein Projekt ist
Persönliches Wachstum ist kein Projekt, sondern ein Prozess. Behandeln wir es als Projekt, geht es wieder um Leistung und ein Ziel, das zu erreichen ist. Dabei ist bewusstes Wachstum nie beendet. Wir entwickeln uns permanent weiter und erleben unsere Themen und Herausforderungen aus verschiedenen Perspektiven. Selbst wenn wir denken, etwas endgültig abgeschlossen zu haben, kann es passieren, dass es uns auf einem neuen Level wieder begegnet.
Was der Unterschied zwischen Entwicklung und Optimierung ist
Entwicklung ist, wenn du deine Persönlichkeit ent-wickelst, also Schicht für Schicht von dir wieder abträgst, die du im Laufe deines Lebens angenommen hast. Das können Glaubenssätze sein, die du transformierst, Ängste, die du wieder loslässt, oder Traumata, die du aufarbeitest. Optimierung hingegen setzt nicht an der Ursache an. Hier wird lediglich an der Oberfläche oder im Außen optimiert, statt tiefe Veränderung herbeizuführen.
Geduld mit sich selbst üben.
Das Wichtigste auf dem Weg zu sich selbst ist Geduld. Das Leben und all seine Aufgaben, die es mitbringt, haben ihr eigenes Tempo. Daher bringt es wenig, bestimmte Prozesse beschleunigen zu wollen. Manche Themen, Glaubenssätze oder Herausforderungen sind erst dran, wenn andere Dinge zuvor transformiert werden durften. Druck erzeugt Gegendruck und das hilft ganz und gar nicht.
Wachstum als lebenslanger Prozess
Bewusstes Wachstum ist nicht an einem bestimmten Punkt abgeschlossen. Vielmehr ist es ein lebenslanger Prozess, denn selbst wenn wir bestimmte Themen transformiert haben, werden sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder im Leben erscheinen, nur eben auf einer höheren Stufe. Man kann das Ganze wie eine Spirale betrachten, bei der man nach einer gewissen Zeit wieder am gleichen Punkt vorbeikommt.
Wie deine innere Beziehung deine äußeren verändert
Oft merken wir erst retrospektiv, wie sehr sich unser Leben und unsere Beziehungen verändert haben, nachdem wir uns innerlich wieder ein Stück näher gekommen sind. Wir sind vielleicht besser darin geworden, Grenzen zu setzen oder Bedürfnisse zu kommunizieren, weil uns innerlich klargeworden ist, wo diese überhaupt liegen. Oder unser Selbstwert hat sich geändert und plötzlich sind wir uns für manche Beziehungen einfach nicht mehr wert.
Was sich verändert, wenn du dir selbst näher kommst
Wenn wir uns selbst wieder näher kommen, verstehen wir plötzlich, was wir uns für uns selbst wünschen, was unsere Bedürfnisse und wo unsere Grenzen sind. Wir nehmen uns wieder besser wahr und können dies auch klar kommunizieren, weil wir uns in uns sicher fühlen. Wenn man etwas sicher weiß, dann kann man dies auch sicher nach Außen vertreten. Beim Bewusstsein über sich selbst ist das nicht anders.
Grenzen setzen dank Selbstwert
Ein gesunder Selbstwert kann uns dabei helfen, besser Grenzen gegenüber anderen zu setzen. Wir wissen dann, was wir uns selbst eigentlich wert sind, und haben nun automatische andere Ansprüche an eine Beziehung im Außen. Wir machen uns nicht mehr kleiner, als wir sind, und scheuen uns nicht, unsere neue innere Größe auch zu verteidigen, indem wir bewusst Grenzen setzen bei Menschen, die uns kleinhalten wollen oder unserer Größe nicht gewachsen sind.
Beziehungen bewusster wählen
Wir können automatisch Beziehungen bewusster wählen, da unsere inneren Programme nicht mehr unbewusst ablaufen und dadurch für uns wählen. Ein gestärktes Bewusstsein im Innen führt zwangsläufig zu einem gestärkten Bewusstsein im Außen. Wir können besser reflektieren, wo es in unseren Beziehungen hakt und wo Bedürfnisse oder Grenzen übergangen werden.
Was innere Veränderung mit deiner Kommunikation zu tun hat
Auch unsere Kommunikation wird unsere innere Veränderung positiv beeinflussen. Zum einen wissen wir genauer, WAS wir wollen und was wir nicht nicht wollen, und zum anderen beeinflusst es auch, WIE wir kommunizieren. Unsere neu gewonnene innere Sicherheit wird sich automatisch in unseren Worten wiederfinden, denn auch unsere Worte sind geprägt von der Frequenz, mit der wir sie aussprechen.
FAQ
Die Beziehung zu dir selbst ist nichts, was du einmal erreichst und dann behältst. Sie entwickelt sich – mit jedem Moment, in dem du dir selbst näher kommst.
Vielleicht geht es nicht darum, jemand anderes zu werden, sondern dich wieder daran zu erinnern, wer du eigentlich bist.
Hier findest du typische Fragen und ihre Antworten:
Was bedeutet es, eine gute Beziehung zu sich selbst zu haben?
Eine gute Beziehung zu dir selbst setzt voraus, dass du innerlich mit dir selbst verbunden bist. Sie wird beeinflusst davon, wie du über dich denkst, wie du dich selbst behandelst, wie du mit dir umgehst und wie du mit dir selbst redest.
Kann man Selbstliebe lernen?
Selbstliebe kannst du lernen, indem du das Fundament stärkst. Bist du innerlich gut verbunden, hast einen gesunden Selbstwert und bist dir bewusst über deine Bedürfnisse und Grenzen, kommst du automatisch mehr und mehr in die Selbstannahme und -liebe.
Wie beginne ich, mich selbst besser zu verstehen?
Der erste Schritt, ist der Wille, sich ehrlich mit sich selbst auseinandersetzen zu wollen. Denn nur, wenn du ehrlich mit dir sein kannst und willst, wirst du wirklich den Weg zu dir zurückfinden. Danach hilft es präsent zu sein, sich selbst zu beobachten und nach und nach Muster zu erkennen. Tools wie Human Design können für die Bewusstwerdung eine Abkürzung sein.